Zwei Herzen schlagen ach in meiner Brust

Es gibt so Dinge, die passen für gemeinhin nicht zusammen. Feuer und Wasser,  Tag und Nacht, Frauen und Männer. Im Fußball ist es auch nicht anders. Der FC Bayern zum Beispiel und der 1.FC Wundervoll aka 1.FC Union Berlin. Hier der Deutsche Rekordmeister, dort der Unterhund aus dem Südosten unseres bezaubernden Berlins.Hier der millionenschwere Vorzeigeklub aus dem Süder unseres Landes mit gefühlt einer Million Mitgliedern, dort der ewig klamme, finanziell stets auf der Rasierklinge tanzende Arbeiterklub, der noch nicht mal 6000 Mitglieder zählen darf (auch wenn er hart daran arbeitet). Hier Kommerz pur mit einem,  geben wir den Kind mal einem netten Namen, traditionell eher zurückhaltenden Publikum, dort ein Anhang, der den Kick pur will, Events ablehnt und sich ewig übt im dem Spagath zwischen notwendiger Marketenderei und Professionalisierung.

Das ich dieses Erfolgsunternehmen Namens FC Bayern und das ewige Stehaufmännchen 1. FC Union mal gemeinsam auf einem Fanschal verewigt sehen würde, hätte ich mir so nicht träumen lassen. Meine beiden Lieblinge in trauter Zweisamkeit. Der Stern des Südens und die Eisernen. Nicht nur beim gemeinsamen Kick gestern Abend, sondern halt auch auf dem wärmend Tuch für schnupfenanfällige Hälse an kalten Tagen. Ich mag den Schal. Auch wenn seine Farbe einen Touch zu viel Weinrot enthält. Genau das richtige für Stadionbesuche in der AllianzArena. Falls ich es endlich mal wieder dahin schaffe.

2 Gedanken zu „Zwei Herzen schlagen ach in meiner Brust

  1. Hey bunki, diesen schicken Schal gabs wohl nur bei den „Schnittchen-Essern“? 😉
    Jedenfalls kamen gestern einige vom Pausensekt zurück mit dem Teil, zeigten ihn stolz vor und meinten auf meine Fragen „Gibt’s nur für VIP’S“

    Ist das wirklich so?

  2. Jau, richtig beobachtet. Gab es nur im Paulaner Biergarten hinter dem VIP-Zelt. Lümütürte Auflage, oder wie das heißt.

    Man musste allerdings in der Halbzeitpause auch irgend so eine unbekannte Jazz-Tussi dafür ertragen, die sich dort zum besten gab oder das was sie dafür hielt. Da kam mir der Schal als Schmerzensgeld gerade recht.

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